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Catherine Wagner

Kunstmalerin

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«Die Einzigartigkeit in Allem und die Vielfältigkeit im Einzelnen.
Zwischen Beiden pendeln und im Zwischenraum weilen»

 

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Aktuell

Nächster Anlass


Einzelausstellung

Catherine Wagner

 

Galerie Milchhütte
Dorfstrasse 31

8126 Zumikon


Vernisssage

Donnerstag, 28. Februar 2019


Ausstellung

Donnerstag, 1. März  bis Sonntag, 10. März 2019

 

 

 

 

 

ARCHIV - GRUPPENAUSTELLUNG "ÉQUILIBRE"

Gruppenausstellung

 

Galerie Milchhütte

Dorfstrasse 31, 8126 Zumikon

Vernissage: Samstag, 25. August 2018 17-20 Uhr

tägliche Öffnungszeiten: Sonntag, 6. August -Samstag, 1. Sept. jeweils von 17.00 - 19.00 Uhr

 

ARCHIV - GRUPPENAUSTELLUNG "ARTE POVERA"

Gruppenausstellung

"ARTE POVERA"

 

Galerie Milchhütte

Dorfstrasse 31, 8126 Zumikon

Vernissage: Samstag, 22. August 2015 17-20 Uhr

tägliche Öffnungszeiten: Sonntag, 23. August -Samstag, 29. August jeweils von 17.00 - 19.00 Uhr

 

ARCHIV - AUSSTELLUNG GOLDBACH-CENTER "ARRÊT SUR IMAGE"

vom 20. November 2014 bis 31. Dezember 2014

Einzelausstellung mit Andrea Wedel

Impressionen: 0 / 1 / 2 / 3 / 4 / 5

 

ARCHIV - AUSSTELLUNG VOM ARTISCHOK-VEREIN

Artischok Ausstellung

LANGE PAARE

21.09.2013 - 29.09.2013

Galerie im Höchhuus / Seestrasse 123

8700 Küsnacht

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Die Jurierte

Ausstellung "die Jurierte" vom 14. Juni bis 8. Juli 2013

Galerie Höchhuus, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht

ARCHIV - AUSSTELLUNG VOM ARTISCHOK-VEREIN

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Die Jurierte

Ausstellung "die Jurierte" vom 14. Juni bis 8. Juli 2012

Galerie Höchhuus, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht

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ARCHIV: AUSSTELLUNG "SEH(E)NSUCHT" KRONEN GALERIE, ZÜRICH, 6. BIS 24. MÄRZ 2012

 

Bilder Vernissage: 1/2/3/4/5/6/7/8/9/10/11/12

Impressionen: 1/2/3/4/5/6/7

Seh(e)nsucht - Bilder für die Sinne und die Seele

Andrea Wedel und Catherine Wagner laden erstmals zu einer Werkschau in die Kronen Galerie in Zürich ein. Sie zeigen Bilder für die Sinne und die Seele, zu Themen wie Sein und Werden, das Kleine im Grossen oder das Verborgene hinter dem Offensichtlichen.

Von Monika Widmer, Herrliberg

Seh(e)nsucht

lautet der Titel der ersten Werkschau der beiden Zürcher Künstlerinnen und er umschreibt genau jene zwei Qualitäten, welche sie antreiben, bildnerisch tätig zu sein. Die „Sucht zu sehen“, das konzentrierte Sehen-Wollen, ist mehr als der alltägliche Blick. Es geht um Wahr­nehmung und Erkennen, darum, das Gesehene mit dem Verstand zu verbinden und zu einem schöpferischen Schauen zu gelangen. Der bewusste Sehvorgang ist interessant und bereichernd. Egal, ob eine äussere Realität oder innere Bilder den Anstoss geben, ent­schei­dend und spannend ist, wie daraus eine bildhafte Form entsteht. Die  zweite Komponente des Titels, nämlich die „Sehnsucht“, ist für die Künstlerinnen als Motivation ebenso zentral. Wenn es gelingt, das Gesehene in Zeichnung oder Malerei umzusetzen, wenn das Bild die ge­wünsch­te Emotion wiedergibt und das Resultat die Seele berührt, so ist auch die Sehn­sucht, etwas Einzigartiges zu schaffen, befriedigt.

 

Beide Künstlerinnen, Wedel und Wagner, haben die gleiche mehrjährige private Kunstaus­bildung genossen. Nun befinden sie sich auf dem Weg zu ihrem eigenen unverkennba­ren Stil. Ein spannender Prozess, auch für den Betrachter. Man erkennt die intellektuelle und gefühlsmässige Auseinandersetzung mit den Motiven, die in unter­schiedlichen Variationen wiederkehren. Man entdeckt die professionelle technische Ausführung und man spürt die Freude am Experimentieren. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ent­sprechend den unterschiedlichen Temperamenten und Interessen sind die ausgestellten Werke der beiden Künstlerinnen denn auch recht unterschiedlich.

Andrea Wedel – das grosse Detail

Andrea Wedels Werk besticht vor allem durch ihre expressiven Makros. Eine Blüte, ein Fruchtstand oder auch nur der Teil einer Blüte kommen übergross und damit verfremdet daher. Der extreme Nahblick auf die Details der Natur lässt Farben und Formen entste­hen, die nicht mehr genau zuzuordnen sind. Handelt es sich um Blumen, Rinden, Gestein? Bei den frühen Bildern ist ein direkter Bezug noch möglich, doch je jünger Wedels Werke sind, desto mehr ist das mimetische Abbild in den Hintergrund getreten und desto weiter die Abstrak­tion fortgeschritten. Jetzt ist die Künstlerin dort, wo sich Realität und Fiktion ver­wischen, wo persönliche Imagination wegweisend wird. Geblieben sind die ineinanderflies­senden organischen Gebilde und die herrlichen Farbspiele. Ob sie der sichtbaren Wirklich­keit ent­stammen oder die unsichtbare Welt der Emotionen wiedergeben, bleibt vielfach offen.

Catherine Wagner – das präzise Detail

Catherine Wagners Werkpalette ist breit, sowohl bezüglich der Motive wie auch in der Aus­füh­rung. Das ist das Resultat kreativen Forschens und Tüftelns. Ob Pastellkreiden oder Pig­mente, ob Akryl, Tusche oder Bleistift, ob rohe Leinwand, Schieferplatten oder Struktur­masse, die Vielfalt der Mittel widerspiegelt die Freude der Künstlerin am Experimentieren. Dahin­ter steckt nebst Neugier eine intensive Auseinandersetzung mit dem Ziel, das dem Thema adäquateste Ausdrucksmittel zu wählen. Charakteristisch für Wagners Kunst, egal in welcher Tech­nik, ist das zeichnerische Element. Mit grosser Sorgfalt sind die Linien gezo­gen, die Kontu­ren betont, die kleinsten Details festgehalten. Dieser Zug kommt in den zahl­reichen kleinfor­matigen Tusche-Zeichnungen zur Geltung, doch auch die grossen Akrylbilder zeugen vom Anspruch der Künstlerin auf Ordnung und Präzision. Viele von Wagners Werken offenbaren gleichzeitig ihre verspielte, poetische Seite. Innig und zart hat sie zum Beispiel ein Gedicht in Bildersprache umgesetzt.

 

Die Ausstellung in der Kronen Galerie bietet einen genussvollen Einblick in die persönliche Entwicklung der beiden noch relativ unbekannten Künstlerinnen. Doch gerade die Tatsache, dass Andrea Wedel und Catherine Wagner in der Öffentlichkeit neu auftreten, bietet auch die Gelegen­heit, Entdeckungen zu machen und vielleicht ein Werk (noch) als „Schnäpp­chen“ zu erstehen.

 

Herrliberg, 19. Februar 2012


 

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